Jahreskontrolle für den Verbandskasten

(verpd) Wie bei der Hausapotheke wird auch in einem Autoverbandskasten mit der Zeit vieles unbrauchbar. Daher ist es wichtig, die Materialien im Erste-Hilfe-Kasten des Pkws regelmäßig auf Haltbarkeit und Funktionsfähigkeit zu überprüfen und möglicherweise zu ersetzen.

In jedem Pkw muss ein vorschriftsmäßig ausgestatteter Verbandskasten mitgeführt werden. Ist kein Erste-Hilfe-Kasten im Auto, droht ein Verwarnungsgeld von fünf Euro. Doch auch wenn ein Verbandskasten im Auto liegt, heißt das noch lange nicht, dass dieser auch einsatzbereit ist.

So gibt es diverse Inhalte in einem Erste-Hilfe-Kasten, die mit einem Mindesthaltbarkeits-Datum versehen sind oder auch im Laufe der Zeit funktionsuntüchtig werden.

Haltbarkeit und Funktionstüchtigkeit prüfen

So haben beispielsweise sterile Wundkompressen und Verbände ein Verfallsdatum. Heftpflaster können mit der Zeit ihre Klebekraft verlieren. Daher sollte jeder Kfz-Halter mindestens einmal im Jahr den Inhalt des Verbandskastens kontrollieren und abgelaufenes oder bereits geöffnetes Material austauschen.

Bestimmte Dinge, wie zum Beispiel Einmalhandschuhe, verfügen zwar über kein Verfallsdatum, sollten jedoch spätestens alle zwei Jahre ausgetauscht werden, denn im Lauf der Zeit wird das Material rissig oder spröde und schützt den Helfer nicht mehr zuverlässig gegen Infektionserreger.

Es könnte sich im Einzelfall sogar lohnen, einen neuen Verbandskasten zu kaufen, insbesondere, wenn der Inhalt des bisherigen nicht der aktuellen DIN Norm 13164, wie sie seit dem 1. Januar 2014 gilt, entspricht. Im Vergleich zu älteren Erste-Hilfe-Kästen müssen die aktuell gültigen Erste-Hilfe-Kästen auch ein 14-teiliges Fertigpflasterset, ein Verbandpäckchen K (klein) und zwei Feuchttücher zur Hautreinigung beinhalten.